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Farbverbindliche Proofs · Express-Versand · nach Fogra-Standard
Spektralfotometrische Vermessung des Medienkeils – Grundlage der Fogra-Verifizierung.
Fachwissen

Fogra-Standard

Die Fogra definiert Anforderungen an farbverbindliche Proofs. Was die Verifizierung bedeutet und warum sie unverzichtbar ist.

Spektralfotometrische Vermessung des Medienkeils – Grundlage der Fogra-Verifizierung.
Von Hirsch Printmedien·

Die Fogra (Forschungsgesellschaft Druck e.V.) ist ein unabhängiges Forschungsinstitut mit Sitz in München, das sich mit Drucktechnologie und Farbstandardisierung beschäftigt. Im Bereich Proofing spielt die Fogra eine zentrale Rolle: Sie definiert die Referenzwerte und Toleranzen, die ein Proof einhalten muss, um als farbverbindlich zu gelten.

Was bedeutet „nach Fogra-Standard"?

Wenn ein Proof nach Fogra-Standard erstellt wird, bedeutet das konkret:

  • Ein UGRA/Fogra-Medienkeil wurde zusammen mit dem Proof gedruckt
  • Die Farbfelder des Medienkeils wurden spektralfotometrisch vermessen
  • Die gemessenen Werte liegen innerhalb der Toleranzen nach ISO 12647-7
  • Ein Prüfprotokoll dokumentiert die Messergebnisse und bestätigt die Konformität

Warum ist der Fogra-Standard wichtig?

Ohne messtechnische Überprüfung ist ein Proof lediglich ein Ausdruck. Erst die Verifizierung nach Fogra-Standard macht ihn zur verlässlichen Farbreferenz. Sie stellt sicher, dass die Farben auf dem Proof den definierten Sollwerten des jeweiligen Druckstandards entsprechen — unabhängig davon, auf welchem Proofsystem er erstellt wurde.

Fogra-Kennzahlen

Die gängigsten Referenzen für den europäischen Markt sind Fogra39 (gestrichenes Papier, ISOCoatedV2) und Fogra47 (ungestrichenes Papier, PSOUncoated). Diese Kennzahlen definieren die Soll-Farbwerte, gegen die der Proof gemessen wird. Achten Sie darauf, dass die Fogra-Referenz zu Ihrem geplanten Druckpapier passt.

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