Die Kosten für einen Proof hängen von verschiedenen Faktoren ab. Ein fundiertes Verständnis der Preisstruktur hilft Ihnen, das richtige Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihre Anforderungen zu finden.
Kostenfaktoren
- Format/Größe: Je größer der Proof, desto höher der Papier- und Tintenverbrauch. Ein DIN-A4-Proof ist deutlich günstiger als ein DIN-A2-Proof
- Verifizierung: Ein verifizierter Contract Proof mit Fogra-Prüfprotokoll kostet mehr als ein einfacher Farbproof ohne Prüfprotokoll
- Papiertyp: Proofpapier für gestrichene oder ungestrichene Simulation hat unterschiedliche Preise
- Versandoption: Expressversand (Overnight) oder Standardversand beeinflussen die Gesamtkosten erheblich
- Anzahl: Mehrere Proofs des gleichen Motivs sind als Nachbestellung günstiger
Warum billige Proofs riskant sind
Anbieter, die Proofs deutlich unter Marktpreis anbieten, sparen häufig an entscheidenden Stellen:
- Keine Verifizierung: Ohne Medienkeil und Prüfprotokoll ist der Proof nicht farbverbindlich
- Minderwertige Materialien: Günstigere Tinten oder Papiere können die Farbgenauigkeit beeinträchtigen
- Fehlende Kalibrierung: Ohne regelmäßige Wartung und Kalibrierung driftet die Farbwiedergabe
Ein billiger Proof, der das Druckergebnis nicht korrekt vorhersagt, ist letztlich teurer als ein hochwertiger — denn er schützt Sie nicht vor Fehldrucken.
Kosten-Nutzen-Abwägung
Ein zertifizierter Proof kostet typischerweise einen Bruchteil der Auflagenkosten. Bei einer Druckauflage im vierstelligen Bereich sind die Proof-Kosten verschwindend gering im Vergleich zu den Kosten eines Nachdrucks wegen falscher Farben. Besonders bei farbkritischen, hochauflagigen oder repräsentativen Drucksachen ist ein Proof eine sinnvolle Absicherung.
